Nachtkerzenöl


Wirkstoffe

Wirkstoffe

Nachtkerzenöl enthält über 80 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren, ca. 65 bis 80 % Linolsäure und etwa 8 bis 15 % Gamma-Linolensäure. Die Gamma-Linolensäure gehört zu den essentiellen Fettsäuren, die neben anderen Funktionen auch die Feuchtigkeit und Elastizität der Haut regulieren und fördern. Gamma-Linolensäure wirkt sich außerdem positiv auf den Hormonhaushalt des Gewebes, das Immunsystem und die Wundheilung aus. Die essentiellen Fettsäuren verringern außerdem die Anfälligkeit für Arteriosklerosen und Thrombose.

Linolsäure

Linolsäure ist eine zweifach ungesättigte, essentielle Fettsäure und gehört zur Gruppe der Omega-6-Fettsäuren. Linolsäure ist Hauptbestandteil der meisten natürlichen Fette und Öle. Als essentieller Nährstoff ist Sie wichtiger Bestandteil unserer Ernährung und sollte in ausreichender Menge mit den Mahlzeiten aufgenommen werden. Ebenso kommt die Linolsäure in unserer Epidermis-Haut vor und hilft dort als Bestandteil von Ceramiden den Wasserhaushalt zu regulieren. Als Inhaltsstoff von Kosmetika und insbesondere von Nachtkerzenöl, hilft Sie durch Ihre entzündungshemmende Wirkung Hautreizungen und Ekzeme zu bekämpfen. Linolsäure ist kein Gefahrstoff und kann ohne vorgegebene Höchstkonzentration eingesetzt werden.


Gamma-Linolensäure (GLA)

Nicht zu verwechseln mit der Linolsäure ist die Gamma-Linolensäure dreifach ungesättigt, lässt sich aber auch in die Gruppe der Omega-6-Fettsäuren einordnen. Gamma-Linolensäure wird im Körper durch Linolsäure gebildet und hilft auch hier als wichtiger Bestandteil von Nachtkerzenöl verschiedene Beschwerden zu lindern. Es wurde zum Beispiel festgestellt, das die Gamma-Linolensäure-Konzentration bei Neurodermitis Betroffenen, im Gegensatz zu Menschen ohne Hauterkrankung, um bis zu 50% reduziert ist.

Nachtkerzenöl

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